Lebenslauf

geboren 1956 in der Badischen Landeshauptstadt Karlsruhe im Städtischen Klinikum.

Bis zu meinem 17. Lebensjahr war Gernsbach im Murgtal mein "Lebensmittelpunkt" (Grund- und Hauptschule, Handelslehranstalt, diese habe ich 1973 mit der "Mittleren Reife" verlassen).

Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger von 1974 - 1977 in der Evang. Diakonissenanstalt Karlsruhe-Rüppurr. Erste Station des frühen Berufslebens war das Städtische Krankenhaus Baden-Baden, unser größter Krankensaal hatte 11 Betten, hälftig auf einer Empore.

Dann Umzug in die neue Stadtklinik Baden-Baden im Stadtteil Balg. Nach erkenntnisreicher Tätigkeit auf der operativen Intensivstation kam ich zu dem folgenschweren Entschluss: du solltest Humanmedizin studieren.

Umzug nach Berlin 1979 3 1/2 Jahre berufsbegleitendes Abendgymnasium (Peter-A.-Silbermannschule Berlin-Wilmersdorf), dort erwarb ich die Allgemeine Hochschulreife -> sprich das Abitur! Heureka !!! es war geschaft - dachte ich !! Berufstätigkeit als Krankenpfleger im Benjamin Franklin Klinikum (Interdisziplinäre operative Intensivstation), AWO häusliche Krankenpflege in Berlin-Wilmersdorf.

Meine Tochter Valentina und mein Sohn Maximilian kommen 1980 und 1982 auf die Welt ! (Mein größtes Glück).

Umzug nach Mauer bei Heidelberg 1984 (ja, dort wurde der Homo heidelbergensis gefunden) Tätigkeit als Krankenpfleger in der Stiftung Rehabilitation (Station für SHT-Patienten im Kinder- und Jugendalter) -> hat mich geprägt !

Umzug nach Karlsruhe 1985 Tätigkeit als Krankenpfleger und Stationsleitung Städt. Klinikum Karlsruhe, Gefäßchirurgie

Beginn des Studiums der Humanmedizin im WS 1985/86 Vorklinik, Universität Erlangen-Nürnberg

Studienplatzwechsel SS 1986 an die Ruprecht-Karl-Universität Heidelberg - Beendigung des Studiums 1990

Beginn meiner Berufstätigkeit als Arzt (AiP) St. Vincentius-Kliniken Karlsruhe, Chirurgische Klinik 1990, meine aktiven und wilden Chirurgischen Jahre mit viel Höhen (aber auch Tiefen), diese Zeit wollte ich nicht missen (das weiss ich heute umso mehr zu schätzen! dort wurde ich ausgebildet (der verrückte Dr. Voigt, der ruhige, bedächtige höchst erfahrene Dr. Futterer, und manchmal auch von meinem dahmaligen Chef Herrn Prof. Dr. Kiffner, nicht zu vergessen aus der Thoraxchirurgie Dr. Dr. Heribert Ortlieb, halt: fast hätte ich die Unfall- und Handchirurgie unterschlagen: mein Dank gilt hier besonders Herrn PD Dr. Rainer Wirbel, Herrn M. Ganßmann im besonderen -> er war immer offen für die Sorgen der "kleinen" Assistenten, ihm war es ein echtes Anliegen etwas weiterzugeben.

Neuorientierung 2005 mit Aufnahme einer Tätigkeit beim MDK Baden-Württemberg in Karlsruhe

Es folgte eine kurze Zwischenstation in der Arcus Klinik in Pforzheim gefolgt von einer einjähriger Tätigkeit als Facharzt für Chirurgie in der Paracelsus Klinik in Karlsruhe Durlach bei Herrn Dr. med. Karl Futterer.

Von Januar 2008 bis September 2009 habe ich mir eine "künstlerische" Pause gegönnt !

Ausgestattet mit neuem Akku, vielen neuen Erkenntnissen und einer großen Portion Selbstbewußtsein startete ich wieder in das Berufsleben, es hat mich nach Fulda ins Hessische an das Herz-Jesu-Krankenhaus verschlagen

Für mich war es eine erfolgreiche Zeit, ich erlebte mich in neuem Licht, einen zwischenzeitlich junggebliebenen >50iger, breit ausgebildeten und erfahrenen Chirurgen. Ich bedanke mich ausdrücklich bei meiner damaligen Chefin Frau Prof. Dr. Carolin Tonus, aber ebenso bei Herrn Dr. Andreas Fleischmann dem Chefarzt der Unfallchirurgie für das mir entgegengebrachte Vertrauen (denn, ich war nicht immer der einfachste Zeitgenosse).

2011 folgte ich dann Herrn Dr. Peter Appel nach Herford in das Mathildenhospital, er hatte dort eine Chefarztposition übernommen. Die Zusammenarbeit mit ihm, Herrn Dr. M. Wenzke , Herrn Bollhöfener und vor allem mit den Pflegekräften der Station war vertrauensvoll und von großer gegenseitigen Achtung geprägt.

Im Januar 2012 ergriff ich die Gelegenheit in ein Koloproktologisches Referenzzentrum nach Recklinghausen zu wechseln (Prosper Hospital -> ehemaliger CA Prof. Dr. Girona). Mein ehemaliger Lehrer (der verrückte Dr. Voigt -> Joachim, du mögest mir diese Bezeichnung verzeihen) hat uns immer mit Glanz in den Augen vom "Gironaland" berichtet. Nach 13 Monaten habe mit Beendigung meiner Tätigkeit in Recklinghausen die Zusatzbezeichnung: Proktologie an der Ärztekammer in Münster erworben.

Es folgte die Asklepiosklinik in Lich, dort arbeitete ich wieder mit Herrn Dr. Appel zusammen. Auch in Lich war mein Schwerpunkt die Koloproktologie, Endoskopie und die Allgemeine Chirurgie.

Aus Hessen ging es dann nach Baden-Württemberg an das Helios Klinikum Pforzheim unter Herrn Chefarzt Prof. Dr. M. Stumpf. Herr Prof. Stumpf war vor seiner Chefarzttätigkeit Leitender Oberarzt am Universitätsklinikum Aachen unter Herrn Prof. Dr. Schumpelick. In der "Goldstadt" Pforzhem kam ich wieder in Kontakt mit der großen Viszeralchirurgie: als Pankreas- und Kolorektalzentrum war dies ein sehr interessantes und arbeitsreiches Aufgabengebiet.

In Pforzheim habe ich wieder die Proktologie belebt, es gab eine durch mich geleitete Sprechstunde für Aftererkrankungen.

Von Pforzheim aus erreichte mich ein Anruf aus Bottrop. Mein Kollege und Freund Dr. Michael Jakob war Chef der Klinik für Allgemein- Viszeralchirurgie und Proktologie geworden.

Es begann eine intensive und sehr interessante Tätigkeit, ich erhielt die Ausbildungsbefugnis: Proktologie, unter meiner Leitung konnten zwei Kollegen die Zusatzbezeichnung für die Proktologie erwerben. Im Marienhospital Bottrop war ich Leiter der Proktologie mit einem ausgedehnten Sprechstundenwesen. Die koloproktologische Expertise dieser Klinik ( ehemaliger Chefarzt Dr. Lutfi ) konnte nahtlos fortgeführt werden. Im MHB ist die räumliche und technische Ausstattung einer großen Koloproktologie hervorragend und gut  geeignet in der Tradition von Herrn Prof. Girona das hohe Patientenaufkommen zu bewältigen.

Nach 2 Jahren in Bottrop ging ich mit meinem Kollegen Dr. Hadid (einer der beiden Kollegen, welche unter meiner Weiterbildungsberechtigung de Zusatzbezeichnung Proktologie erwerben konnten) nach Attendorn in die Helios Klinik St Barbara. Zielsetzung war der Neuaufbau einer Koloproktologischen Abteilung.

Mit viel Engagement und Leidenschaft wurde in kurzer Zeit eine Proktologische Sprechstunde installiert und die minimal-invasive Kolorekalchirurgie etabliert.

Doch, " die Heimat sie ruft, warum bleibst du hier, komm nach Haus, komm zu mir ". Diesen Worten meiner Frau "mußte" und wollte ich folgen. Da kam die Stelle als Leitender Oberarzt am St. Franziskus Krankenhaus in Saarburg wie gerufen.

Seit dem 01.06.2016 arbeite ich nun im landschaftlich schönen Teil von Rheinland-Pfalz an der Saar. Proktologische Expertise ist überall von Nöten. Die Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie unter meinen neuen Chef Herrn Dr. Abendschein konnte sich in einer öffentlichen Veranstaltung den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen mit neuem Schwerpunkt: Aftererkrankungen erfolgreich präsentieren.

Für ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung ist die Abteilung für Allgemein-, Viszeral und Gefäßchirurgie breit aufgestellt.  In der onkologischen Darmchirurgie werden nahezu alle Eingriffe minimal-invasiv durchgeführt.

Für mich persönlich ist es immer wieder eine Genugtuung zu erleben, was eine sehr solide und breite Chirurgische Ausbildung bewirken kann. Nicht zuletzt auch mein  persönliches Engagement für regelmäßige Fort- und Weiterbildung in allen Bereichen  der Chirurgie:  Leisten-, Bauchwand - und Zwerchfellbrüche, Schilddrüsenchirurgie, Hybrideingriffe (endoskopisch - minimal-invasiv) am  gesamten Dickdarm.